EIN BUG - EIN PROBLEM

Kann man hier nicht impfen? Wer sich gegen schadhafte Programm-Updates bewaffnet, betreibt meist ein effektives Changemanagement, am besten mit einer klaren Richtlinie des Managements. Die IT-Abteilung steht im Dauerstress. Nach unserer Erfahrung erhöht sich der Stress und damit die Fehlerhäufigkeit zunehmend mit abnehmender Bereitschaft der Unternehmensleitung, eindeutige und fachlich fundierte Vorgaben zu entwickeln.

Wir arbeiten in Zeiten der Trojaner und Ransomware. Wartungszyklen verkürzen sich, nicht zuletzt durch zunehmende Einflüsse der Gesetzgeber in Land, Bund und EU. Softwareanbieter unterliegen einem zunehmenden Konkurrenzdruck, auch weil die typischen Laufzeiten einer Softwarelösung in Unternehmen immer kürzer werden. Softwareentscheidungen werden nicht mehr für das ganze Leben (der Entscheider oder Anwender) getroffen. All das führt auch auf der Anbieterseite zu Stress und damit zur Fehlerhäufigkeit. Ja, es wird zunehmend bewusst in Kauf genommen, dass fehlerhafte Software das Haus verlässt. Denn so werden Liefertermine eingehalten. Ansonsten hat man ja immer noch das Recht zur Nachbeserung.

Doch wer trägt eigentlich die Verantwortung, wenn durch fehlerhafte Software oder übereilige Implementierung neuer Softwarestände im Unternehmen Schäden entstehen, im schlimmsten Fall finanzielle Schäden? Natürlich die Unternehmensleitung. Und wenn in diesem Themenbereich keine Unternehmensvorgaben existieren, kann noch nicht einmal die IT-Abteilung intern verantwortlich gemacht werden.

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